Vereinsmeisterschaft 2016

Am vergangenen Samstag, den 10. September 2016, fanden unsere alljährlichen Vereinsmeisterschaften im Tischtennis statt. Trotz der an diesem Wochenende herrschenden, sommerlichen Temperaturen, haben sich ingesamt 19 Teilnehmer in 3 verschiedenen Konkurrenzen in der Erminger Hochsträßhalle zusammengefunden um den jeweiligen Vereinsmeister in den Konkurrenzen Damen, Jugend und Herren auszuspielen.
 
In gemütlicher Atmosphäre, konnten die anwesenden Fans, bei Kaffee und Kuchen, die spannenden Matches beobachten. Am Ende konnte bei der Siegerehrung folgende Spielerrinnen und Spieler gekürt werden.
 
Damen:

1. Platz: Carmen Brandt
2. Platz: Conny Gorny
3. Platz: Uschi Kohn – Müller
 









Jugend:
1. Platz: Manuel Prohaska
2. Platz: Jonas Jostschulte
3. Platz: Marius Link











Herren:

1. Platz: Armin Prohaska
2. Platz: Matthias Leger
3. Platz: Florian Oßwald
 









Beim anschließenden, gemeinsamen Abendessen ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen Teilnehmern, freiwilligen Helfern sowie den leckeren Kuchenspenden recht herzlich bedanken.

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-TT Abteilungsleitung-

neuer Tischtennis Jugendleiter: Raphael Weidlich

Unter dem Motto „gesucht und gefunden“ ist es der Tischtennisabteilung eine große Freude, Raphael Weidlich als neuen Jugendleiter begrüßen zu dürfen.

An dieser Stelle möchten wir uns auch noch bei Pierre Gourmet und Armin Prohaska bedanken, die nach dem Ausscheiden unseres damaligen Jugendleiters Herbert Grünwied, das Jugendtraining übernommen und mit großem Einsatz die Kinder und Jugendlichen betreut und trainiert haben.

Da Pierre Gourmet sowohl aus familiären und beruflichen Gründen kürzer treten möchte, sind wir sehr froh, dass wir Herrn Weidlich für diese Aufgabe gewinnen konnten.

Gerne möchten wir Herrn Weidlich, seine Visionen und Ziele persönlich vorstellen und erfahren was Ihn bewegt hat, das neue Amt anzunehmen.

Redaktion: Vielleicht möchten Sie sich kurz vorstellen, damit die Kinder und Jugendlichen wissen, mit wem Sie es zu tun haben und die Eltern, wem Sie ihre Kinder anvertrauen.

Raphael: Mein Name ist Raphael Weidlich, im persönlichen Gespräch gern auch nur „Raphael“. Ich habe selber 5 bereits erwachsene Kinder und komme ursprünglich aus Berlin. Nach meiner beruflichen Tätigkeit als Soloflötist im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO), bin ich aus privaten Gründen vor 2 Jahren mit meiner Partnerin nach Ulm gezogen.

Redaktion: Dann hast du ja ausreichend Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, was dir sicherlich in deinem Aufgabengebiet hilfreich ist.

Raphael: Meine Erfahrungen beruhen hier nicht nur auf der Erziehung meiner eigenen Kindern. In meinem Musikstudium habe ich auch Pädagogikfächer belegt. Dieses pädagogische Wissen habe ich über 30 Jahre lang als Dozent an internationalen und deutschen Musikhochschulen und Universitäten sowie durch Unterrichten von Kindern und Jugendlichen an städtischen Musikschulen vertieft.

Redaktion: Das ist ja eine enorme Leistung! In wie weit hilft dir dieses Wissen im sportlichen Bereich weiter?

Raphael: Die Musik ist hier vergleichbar mit dem Sport. Das kontinuierliche Üben und der Erwerb von neuen Fertigkeiten, der Umgang mit Höhen und Tiefen, Motivation und Leistungsabruf. Diese Spannungsbögen sind mir bestens vertraut, so dass ich die Kinder und Jugendlichen unterstützen und leiten kann.

Redaktion: Das hört sich so an, als ob du auch Erfahrungen und Wissen im sportlichen Bereich gesammelt hast?

Raphael: Ja genau. Meine Kernsportarten waren Leichtathletik, Turnen, Turmspringen, Handball, Aikido, Kendo und Laido und natürlich das Tischtennis spielen (lacht). Diese Sportart hat mich so fasziniert, dass ich mehrere TT-Fortbildungen und Lehrgänge zum Thema Anfängerunterricht, Training mit Kindern, Coaching, mentales Training und Wettkampf-Psychologie, Beinarbeit und Materialkunde, als auch TT-Kurse in den bekannten Tischtennisschulen in Düsseldorf und Grenzau sowie die TT-Schule in Qui-Hong (Bundesliga und internationale Trainer) besucht habe.

Redaktion: Das ist sehr beeindruckend. Konntest du dieses erlernte Fachwissen auch schon anwenden?

Raphael: Meine Trainererfahrungen wurden durch die Leitung des Jungendtrainings im TTC Berlin-Neukölln, im SC Lehr und der Leitung der Schul-AG an der Grundschule Lehr ergänzt. Dort konnte ich das Gelernte auch ausprobieren und anwenden.

Redaktion: Jetzt haben wir einen umfangreichen Einblick über deinen bisherigen Werdegang erhalten. Uns würde nun interessieren, wie deine künftige Arbeit hier im Verein aussehen wird.

Raphael: Tischtennis ist sowohl eine individuelle als auch eine Mannschaftssportart. Deshalb sehe ich als meine Aufgabe im Rahmen des Trainings den Kinder und Jugendlichen die mentale und technische Spielstärke sowie den Teamgeist zusammen mit dem Spielspaß zu vermitteln.
Zu den Schwerpunkten gehören Schlagtechniken, Beinarbeit, Koordination und mentale Stärke. Hier wird zwischen Anfänger und Fortgeschrittenen differenziert. Für die Anfänger liegt der Fokus auf der Koordination im Umgang mit Schläger und Ball, die von mir spielerisch vermittelt werden. Bei den Fortgeschrittenen konzentrieren wir uns auf den Technikerwerb, Beinarbeit und Konzentrationsstärke sowie Materialkunde und Regelwerk.
Ganz wichtig ist es auch, dass spielstarke Jugendliche am Erwachsenentraining teilnehmen können. Auf diese Weise wollen wir die Jugendlichen an den Erwachsenenbetrieb heranführen, um so die Nachwuchsförderung und den Erhalt der Erwachsenenmannschaften gewährleisten zu können.

Redaktion: Bei der Arbeit mit so vielen Jugendlichen und Kindern müssen doch bestimmt auch gewisse Regeln aufgestellt werden.

Raphael: Um ein zielgerichtetes Training durchführen zu können, müssen gewisse Rahmenbedingungen vorhanden sein. Hierfür habe ich extra eine TeamGeist & TrainingsOrdnung erstellt, an die sich alle Kinder und Jugendlichen halten sollten. Nur so funktioniert es. Gern dürfen sich die Kinder und Jugendlichen sowie die Eltern an mich wenden, wenn es Fragen rund ums Training, individuelle Belange und zu sportlichen Sorgen geht.

Redaktion: Gibt es schon Planungen bezüglich einer Jugendmannschaft?

Raphael: Im Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen, sowie in Absprache mit den Eltern, hat sich gezeigt, dass alle eine Mannschaftsbildung und Mannschaftsaufstellung zur Saison 2016/17 wünschen. Wir werden demnach wieder einmal nach langer Zeit eine Jugendmannschaft für Verbandsspiele melden.
Im Training sind natürlich auch alle Kinder und Jugendlichen aus Ermingen und dem Hochsträßverbund willkommen die noch keine oder wenig Erfahrungen im Bereich Tischtennis haben oder gern auch nur mal zum Schnuppern vorbei kommen möchten.

Redaktion: Vielen Dank für das interessante Interview.

Die ganze Abteilung wünscht dir für deine künftigen Aufgaben viel Spaß und Erfolg.

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Das Interview führte Sabrina Aggeler
 
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